Jeep-Safari-Rundreise Namibia, Botswana und Südafrika

Windhoek, Kalahari, Fish River Canyon, Lüderitz, Sossusvlei, Swakopmund, Damaraland, Etosha, Waterberg, Windhoek, Gobabis, Maun, Makgadikgadi, Marakele und Johannesburg - 26 Tage


Eine abenteuerliche und individuelle Rundreise Namibia-Südafrika-Botswana gelingt Ihnen auf folgende Weise: Mit einem stabilen Nissan, vollständig ausgerüstet mit allen Campingutensilien und Dachzelten. Sie haben die ganze "Ausstattung" an Bord. Viele Straßen in diesen Ländern sind nicht asphaltiert, ein Allradantrieb ist also dringend erforderlich. Um es Ihnen so angenehm wie möglich zu machen, sind die Übernachtungen bei unserer Rundreise Namibia bereits vorgebucht. Praktisch, denn der Tourismus ist hier immer noch nicht so entwickelt und so können Sie davon ausgehen, dass Ihre Zeit in Namibia gut geplant ist.

Beachten Sie, dass Sie bei unserer Rundreise Namibia ordentliche Entfernungen zurücklegen und ziemlich viel Leere und Wüste sehen werden. Aber gerade das macht auch den Reiz dieses Gebiets aus.

Reisedauer

26 Tage, 25 Nächte

Übernachtungen

Übernachtungen auf Campingplätzen im Dachzelt Ihres Allradwagens und jeweils zwei Übernachtungen im Guesthouse in Windhoek, in Lüderitz und in Swakopmund,. Nur in Twijfelfontein müssen Sie für 1 Nacht selber den Campingplatz vor Ort buchen

Reisekosten p. P. 

€ 990,- p.P. bei 2 Personen
Mietwagen ab € 1295,- p.P.

inklusive

23 Tage Allradwagen Single Cab Miete mit standard cover Versicherung (für andere Allradwagen Typen siehe Mietwagenseite), Drop Off Fee und Border Fee (€ 250,- p. P. bei 2 Pers. und € 125,- p. P. bei 4 Pers. Vor Ort zahlen), alle km, Campsite-Übernachtungen bis auf 1, jeweils zwei Übernachtungen im Guesthouse in Windhoek, in Lüderitz und in Swakopmund, Straßenkarten, 4x4 Anleitung und Grenzpapiere.

Transport

4x4 Mietwagen (inklusive) mit Campingausstattung

exklusive

Eintrittsgebühren Parks (ca. 10-15 € p. P. pro Tag), Benzin und fakultative Foto-Safaris. Selbstbeteiligung abkaufen (executive cover): 336,- € p. P. bei 2 Pers. und 208,- € p. P. bei 4 Pers. und internationale Flüge (siehe Flüge) 

 

Tag 1 und 2 Flug Deutschland - Windhoek, Aufenthalt in Windhoek 

Fahrzeit: ca. 30 Minuten, Entfernung am Tag 20 km

Flug zum kleinen Flughafen von Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Bei Ankunft holen Sie Ihr Gepäck vom Band und unser "Empfangskomitee" wartet schon auf Sie. Es bringt Sie zu einem kleinen und gemütlichen Guesthouse, das etwa eine Dreiviertelstunde vom Flughafen entfernt liegt. Die stimmungsvollen Zimmer sind geräumig und mit TV, Safe, Kaffeemaschine und Wasserkocher ausgestattet. Es gibt auch einen herrlich erfrischenden Swimming-Pool. Das Guesthouse selber hat kein Restaurant, aber in der direkten Umgebung gibt es einige.

Windhoek ist zwar die Hauptstadt Namibias, aber eigentlich immer noch recht dörflich. Es besteht aus einem angenehmen Mix von (deutschen) Kolonialhäusern und afrikanischen Häusern, dem verirrten Hochbau (es ist natürlich doch eine Hauptstadt) und einigen schönen Restaurants und Cafes. Natürlich ist bei Ihrem Aufenthalt hier ein gutes Frühstück inbegriffen.
Eines unserer Guesthouses in Windhoek

Tag 3 Windhoek - Kalahari Fahrzeit: ca 1,5 Std, Tagesentfernung 80 Kilometer

Am nächsten Morgen werden Sie von einem Mitarbeiter der Mietwagengesellschaft abgeholt, der Sie zur Allradwagen-Vermietung bringt. Hier können Sie in aller Ruhe die Formalitäten erledigen und Ihren Allradwagen und natürlich auch die Campingausrüstung kontrollieren. Natürlich erhalten Sie vor Ort eine Anleitung zum Fahren in einem robusten Allradwagen und dann kann das "große Namibia Abenteuer" losgehen!

In Windhoek können Sie bei den großen Supermärkten schon Vorräte für die Rundreise Namibia anlegen. Sie sind jetzt schon vertrauter mit Ihrer fahrenden Unterkunft für die kommende Zeit und fahren südwärts über Rebohot zur ausgedehnten Kalahari Wüste. Vielleicht treffen Sie unterwegs noch ein paar Oryx-Antilopen. Sie verbringen 2 Nächte auf der Campsite der Kalahari Game Lodge, wo Sie die auf dem Dach montierten Zelte einfach ausklappen. Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon bald wird es Ihnen leicht fallen. Dann stellen Sie den Tisch und die Stühle auf und holen erst mal ein eiskaltes Getränk aus der Kühlbox. In den Bäumen schnattern die Vögel. Sie blicken über die Kalahari Wüste....Unser Meinung nach die schönste Art, Namibia zu entdecken.

Tag 4 Aufenthalt Kalahari (Kgalagadi Transfrontier Park)

Erstmal die Vorurteile ausräumen: Die Kalahari heißt nicht Kalahari und besteht nicht aus Sahara-ähnlichen Sanddünen, wie Sie vielleicht denken. Unter der Verwaltung von Namibia und Botswana heißt der frühere Kalahari Gemsbok Park jetzt Kgalagadi Transfrontier Park. Er ist auch viel bewachsener als man denkt: Wald, einheimischer Wald (der sog. "Fynbos"), Krüppelgewächse usw. Vom Campingplatz aus können Sie unter Begleitung eines lokalen 'Buschmanns' vom San Stamm die Kalahari erkunden. Vom Campingplatz aus werden verschiedene Ausflüge angeboten: mit dem offenen Landrover durch die wilde Natur, wobei Sie nach Löwen und Geparden Ausschau halten, Wanderungen mit einem lokalen Guide und Trackern usw. Der Sonnenuntergang in der Kalahari ist auch etwas Besonderes, lassen Sie sich davon beeindrucken.
Kgalagadi Transfrontier Park

Tag 5 Kalahari - Fish River Canyon Fahrzeit: circa 6,5 Std., Entfernung am Tag: 400 Km

Am nächsten Tag reisen Sie weiter in den Süden durch das Karas Gebiet und zu kleinen Orten wie Mariental und Keetmanshoop, eine der ältesten Niederlassungen Namibias. Halten Sie unterwegs beim Quivertree Forest, ein Wald mit ganz besonderen Aloe-Bäumen und dem so genannten Giants Playground. Am Ende des Nachmittags kommen Sie auf dem Hobas Campingplatz an, Ihr Ausgangspunkt für die nächsten Tage.

Auf dem nebenstehenden Foto sehen Sie die Quiver Bäume, die auch Köcherbäume genannt werden.

Tag 6 Fish River Canyon

Heute sollten Sie früh aufstehen, denn im Sonnenaufgang ist der Canyon am schönsten. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt fahren Sie durch das wirkliche, unberührte Namibia, das in dieser Gegend von zahlreichen Köcherbäumen geprägt wird.

Während die Sonne immer höher steigt, leuchtet die Schlucht in vielen Farben. Der Fish River Canyon ist nach dem Grand Canyon in den USA, die größte Schlucht der Welt. Die verschiedenen Farbschattierungen, die Schwalben die vorbeifliegen und die gähnenden Abgründe machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie sich heute an einem besonderen Ort unserer Erde befinden. Ein Blick über den Rand gibt Ihnen das Gefühl, ganz winzig zu sein. Im Winter kann man auch (anspruchsvolle) Wanderungen durch die Schlucht machen. Erkundigen Sie sich bei uns, wenn Sie Interesse daran haben.

Tag 7 Fish River Canyon - Lüderitz circa 7 Stunden, Entfernung am Tag 450 Kilometer

Heute geht es weiter in den Westen, über das Zentralplateau und an dem Ort Aus vorbei. Danach fahren Sie weiter südlich in die Namib Wüste und zur deutschen Kolonialstadt Lüderitz. Halten Sie unterwegs die Augen offen, denn dies ist das Gebiet der berühmten Wildpferde, die sich an die Trockenheit angepasst haben. Woher Sie ursprünglich kommen weiß keiner, man vermutet aus der Kolonialzeit. Am späten Nachmittag erreichen Sie Lüderitz. Es gibt hier nur einen Campingplatz, der ziemlich primitiv ist. Daher buchen wir ein schlichtes Guesthouse in dem Städtchen.

Tag 8 Lüderitz / Kolmanskop und Umgebung

Sie verbringen den Tag in der Umgebung von Lüderitz. Sie können Ihr Auto am besten stehen lassen und sich einfach zu Fuß die Sehenswürdigkeiten ansehen: der Bahnhof, die alte Post, die deutsche Kirche und das Goerke Haus. In Lüderitz können Sie bei gutem Wetter optional eine Tour auf einem Holzsegelschiff an der Küste entlang machen. Wenn das Wetter es zulässt besuchen Sie die Halifax Insel, die wegen der Jackass Pinguine bekannt ist.

Ein Muss auf jeder Rundreise Namibia ist die bizarre Geisterstadt Kolmanskop, 10 km landeinwärts. Dieses Städtchen entstand zur Zeit des Diamantenfiebers, als alle hofften, schnellen Reichtum zu erlangen. Zur Blütezeit der Stadt gab es hier eine Schule, ein Krankenhaus, und sogar ein Casino. Dieses Casino und eigentlich der ganze Ort wird nun langsam unterm Sand begraben, ein merkwürdiger Anblick. Sie übernachten wieder in dem Guesthouse, in dem Sie schon in der Nacht zuvor geschlafen haben.

Tag 9 Lüderitz - Sesriem circa 9 Std., Entfernung pro Tag: 550 Km

Heute fahren Sie wieder zurück nach Aus, und an der Ostgrenze des Namib Naukluft Parks entlang. Das ist die Heimat der Bergzebras und Klippspringer. Es kann sein, dass Sie eine Herde durch die Berge galoppieren sehen. Oder vielleicht sehen Sie eine verirrte Oryx-Antilope, mit ihren riesigen Hörnern und prächtig gezeichnetem Fell. Halten Sie einfach irgendwo an und genießen Sie die absolute Stille. Am Nachmittag können Sie eventuell Duwisib Castle besuchen, ein wirklich sonderbares Gebäude in dieser trockenen Landschaft. Sie enden bei Sesriem, einem touristischen Ort mit Tankstelle, ein paar Geschäften und einem Campingplatz, Ausgangspunkt für die rotgefärbten Dünen von Sossusvlei, ein absolutes Muss.

Tag 10 Sesriem - Sossusvlei ca. 2 Stunden, Entfernung pro Tag 120 Km

Noch vor Sonnenaufgang stehen Sie auf, sodass Sie gleich in den Park fahren können, wenn die Tore sich öffnen. Es kann dann schon ein kleiner Stau entstehen... Vor allem für die letzten Kilometer haben Sie den Allradantrieb wirklich nötig. Es ist eine Fahrt von ca. 60 km, auf dem letzten Stück können Sie (meistens) Ihre Scheinwerfer ausschalten, und dann entfaltet sich ein wunderschönes Schauspiel: Allerlei Farben auf den turmhohen Sanddünen. Beachten Sie: Bereits zwei Stunden später steht die Sonne viel höher und ist es nicht mehr so schön wie vorher (immer noch beeindruckend, aber trotzdem...). Vor allem die Silhouetten der (wohl oder nicht) abgestorbenen Akazien bieten so früh am Morgen einen schönen Kontrast zur Landschaft.

Die Dünen, vor allem die größte, die so genannte Düne 45, lassen sich nicht so ohne weiteres erklettern. Bei jedem zweiten Schritt sinkt man wieder einen Schritt nach unten. Die Aussicht von der Spitze lohnt jedoch die Mühe, zu allen Seiten können Sie die sanft hügelige Landschaft bewundern. Die kleineren, weniger erkletterten Dünen sind manchmal viel schöner, denn dort sehen Sie keinen einzigen Menschen. Am Nachmittag können Sie zum Sesriem Canyon fahren, einer kleinen, aber schönen Schlucht, die durch die Erosion des nun wieder ausgetrockneten Tschaub-Flusses entstanden ist. Sie übernachten auf dem Campingplatz des Alte Brücke Resorts.

Tag 11-12 Sesriem - Swakopmund Fahrzeit: ca. 5 Std, Tagesentfernung 300 Km

Heute fahren Sie über Solitair (bekannt wegen seiner Tankstelle, die in einer populären TV-Reklame vorkam), quer durch die trockenen Ebenen und der, manchmal einer Mondlandschaft gleichenden, Namib Ebene nach Swakopmund. Auf den letzten Kilometern kommen Sie erst zu einem abgeschiedenen Hafen an der Walfischbucht (wenn Sie sich gut umsehen, werden Sie hier große Kolonien Flamingos sehen) und fahren dann entlang der Küste nach Swakopmund. Das ist ein recht eigenartiger Ort! Ein sehr deutsch wirkender Badeort mit tropischer Vegetation. Hier gibt es Fachwerkhäuser, deutsche Kneipen und "Zimmer Frei" Schilder.

Aber es ist alles ruhig und gelassen und man kann sich hier wunderschön in den Cafés am langen Sandstrand und beim Abendessen in einem der vielen preiswerten Fischrestaurants entspannen Und wer sagt Ihnen, dass Sie unbedingt Apfelstrudel zum Nachtisch bestellen müssen? Wir haben das allerdings gemacht und er schmeckte sehr gut. Auf das Sauerkraut haben wir dann doch verzichtet. Man kann hier auch Quadbike fahren oder die Seehunde von Cape Cross besuchen. Sie verbringen zwei Nächte in einem unserer kleinen Guesthouses.

Tag 13 Swakopmund - Twijfelfontein Fahrzeit: circa 7 Stunden, Tagesentfernung 450 Kilometer

Sie fahren mit Ihrem Allradwagen in den Norden zum abgelegenen Damaraland. Wenn Sie durch diesen Teil Namibias reisen, werden Sie wenig Gegenverkehr haben. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Tank gut gefüllt ist und Sie genügend Wasser und Essensvorräte bei sich haben. Sie kommen im Laufe des Nachmittags an und übernachten auf dem Aba Huab Campingplatz. Wir können hier nicht vorher reservieren und bezahlen. Die Kosten für die heutige Übernachtung sind daher auch nicht inbegriffen. Das Gebiet ist reich an historischen Buschmann-Felszeichnungen. Sie können unter Begleitung eines Guides einen Blick darauf werfen.

Tag 14 Twijfelfontein - Etosha National Park Fahrzeit: ca 6 Std, Tagesentfernung 370 Km

Auf dem Weg nach Etosha kommen Sie am so genannten "Petrified Forest" oder auch dem verbrannten Wald (so sieht er eigentlich auch aus) vorbei. Hier können Sie die Orgelpfeifen bewundern, durch Erosion geformte Naturerscheinungen. Und ob Sie es glauben oder nicht, hier laufen die so genannten Wüstenelefanten herum. Es sind keine Luftspiegelungen, es gibt sie wirklich! Ob Sie die Elefanten sehen, können wir natürlich nicht garantieren. Im Laufe des Nachmittags kommen Sie in Etosha an, wo Sie 3 Nächte auf einem der Restcamps von Etosha, Okaukeujo, Halali oder Namutoni verbringen.

Der Norden ist auch das Wohngebiet der Himba, einem halbnomadischen Jäger- und Hirtenvolk, das mit seinen Ziegen- und Kuhherden von Wasserloch zu Wasserloch zieht. Die Himba-Frauen tragen gerne Schmuck und reiben Ihren Körper mit dem durch das Öl des Omuzumba-Strauches ockerfarbenen Ton ein. Die rote Glut, die dadurch entsteht, ist etwas ganz Besonderes.

Durch die vielen (unwissenden) Touristen wird die verletzliche Himba-Kultur negativ beeinflusst (Alkoholismus). Einige plädieren für ein abgegrenztes Naturgebiet, die Regierung sieht in den Himba eher ein Hindernis des Fortschritts...

Tag 15-16 Etosha Fahrzeit: So lange Sie selber möchten

Am Ende des ersten Nachmittags können Sie sich schon bei Ihrer Ankunft auf die Suche nach den wilden Tieren bei den verschiedenen Wasserplätzen machen. Beachten Sie jedoch die Öffnungszeiten des Camps (schließt gegen Sonnenuntergang). Jeder Campingplatz hat ein Geschäft, ein Restaurant und eine kleine Tankstelle. Besorgen Sie sich beim Eingang eine detaillierte Karte des Parks, die werden Sie gut gebrauchen können. Schauen Sie sich auch beim Reservation Office des Parks die Liste an, auf der gemeldet wird, wann und wo Tiere gesehen wurden. Die Ranger halten diese Liste aktuell. Etosha ist ein wilder, teils dünn bewaldeter, teils savannen-ähnlicher Park, der ca. 23.000 Quadratkilometer einnimmt. Daher werden Sie doch nur einen Teil sehen können und dann sind die Tipps der Ranger wirklich nützlich. Vor allem an den Rändern des trockenen und öden Etosha Salzsees liegen die Wasserstellen, zu denen das Wild kommt.

Tag 17 Etosha - Waterberg ca. 4,5 Stunden, Entfernung am Tag 250 Km

Nach dem Frühstück packen Sie Ihr Zelt wieder ein, und es geht weiter Richtung Süden, nach Tsumeb, Otavi und Otijwarongo Unterwegs sehen Sie auch einen großen Meteoriten, den Hoba. Im Laufe des Nachmittags erreichen Sie das Waterberg Plateau, etwa 41.000 ha und die Heimat zahlreicher Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Sie schlafen auf dem Campingplatz des Bernabe de la Bat Restcamps.

Am Nachmittag können Sie wahlweise eine Wanderung zum Waterberg Plateau buchen oder eine Foto-Safari in einem offenen Landrover machen. Vielleicht begegnet Ihnen dann auch so ein Prachtexemplar von Giraffe wie weiter unten...

Tag 18 Waterberg - Windhoek Fahrzeit: circa 4,5 Stunden, Tagesentfernung 250 Kilometer

Es empfiehlt sich, früh aufzustehen und einen Spaziergang bei Sonnenaufgang zu machen. Nehmen sie zum letzten Mal die Atmosphäre von Namibia in sich auf und brechen Sie dann nach Windhoek auf. Unterwegs können Sie in dem kleinen Ort Okahandja Halt machen, hier befindet sich der bekannte Markt, bei dem Sie örtliche Souvenirs und Handwerkskunst kaufen können. Die Verkäufer schreiben die Preise auf ihre Arme, praktisch, wenn Sie keinen Taschenrechner dabei haben.

Gegen Ende des Nachmittags sind Sie wieder in Windhoek. Sie geben Ihr Auto wieder bei der Mietstation ab, wo es auf evtl. Schäden geprüft wird. Nach einem erfrischenden Sprung in den Swimming-Pool oder einer herrlichen Dusche ist es Zeit für ein dickes Steak oder Braai mit Bratwurst - auf typisch namibische Art. Aber auch andere typisch afrikanische Gerichte finden Sie hier. Es ist sowieso ein komisches Gefühl, nach all den Kilometern Sand und Leere wieder "unter Menschen" zu sein.

Tag 19: Windhoek - Gobabis Fahrzeit: circa 5 Stunden, Tagesentfernung 300 Kilometer

Heute reisen Sie weiter Richtung Botswana. Eine Route, die es in sich hat, durch trockenes Gebiet im Osten von Windhoek, wo nicht allzuviel Verkehr vorbeikommt. Ihr Allradwagen zieht dann auch schnell die Aufmerksamkeit der örtlichen Jugend auf sich. Dann geht es über kleine Orte wie Seeis und Witvlei zum Campingplatz der Zelda Guestfarm in Gobabis.

Tag 20-21: Gobabis - Maun / Okavango ca 8 Std, Tagesentfernung 500 Km

Sie überqueren die Grenze bei Mamuna und befinden sich jetzt in Botswana. Erst kommen Sie an Ghanzi vorbei und dann nach Maun, am Rande des Okavango Deltas. Dies ist ein einzigartiges Naturgebiet, so groß wie die Schweiz und mit einem ausgedehnten Netzwerk von Flussarmen und kleinen Seen. Auf dem Campingplatz von Crocodile Camp oder vergleichbar wartet eine warme Dusche, ein angenehmer Swimming-Pool und ein kaltes Bier auf Sie. Sie haben einen Extratag, wodurch Sie die Gelegenheit erhalten, wahlweise einen Rundflug über das Okavango Delta zu machen. Es gibt hier keine Straßen, alles wird mit einem kleinen Sportflugzeug gemacht oder mit dem sog. Mokoro, einem ausgehöhlten Baumstamm, der als Kanu benutzt wird und mit dem Sie durchs Delta fahren können. Rechnen Sie mit etwa 70,- US$ inklusive aller Genehmigungen.

Tag 22: Maun - Makgadikgadi Salzpfannen Fahrzeit: circa 3 Stunden, Tagesentfernung 150 Kilometer

Heute kommen Sie zu den ausgedehnten Salzpfannen von Makgadikgadi. Sie schlafen auf der Xumaga Campsite, mit guten Toiletten und Duschen. Genügend Zeit, um den Park gut zu besichtigen und auch die Nxai Salzpfannen kennen zu lernen. Hier wachsen auch die berühmten Baines Baobab Trees. Beachten Sie bitte, dass Sie ab Maun keine Vorräte mehr kaufen können; sorgen Sie also dafür, dass Sie genügend dabei haben.

Tag 23: Makgadikgadi - Palapye Fahrzeit: circa 7 Stunden, Entfernung pro Tag 450 Kilometer

Entlang der Nordseite des zentralen Teils der unwirtlichen Kalahari Wüste und dem Central Game Reserve geht es nun nach Palapye. Unterwegs bekommen Sie einen guten Eindruck von der endlosen Weite der Salzseen. Etwa 30 km vor dem Ort Serowe sehen Sie das Khama Rhino Sanctuary, einer der wenigen Orte, an denen Nashörner noch häufig vorkommen. Sie übernachten hier auf dem Campingplatz. Fakultativ kann man hier Trails laufen, unter fachkundiger (und bewaffneter) Begleitung. Sie können aber auch auf einen der Landrover umsteigen, die die Foto-Safaris machen.

Tag 24: Palapye - Marakele Nat. Park Fahrzeit: circa 6 Stunden, Tagesentfernung 350 Kilometer

Über den Grenzposten Martin Drift geht es wieder nach Südafrika. Nachdem Sie einen neuen Stempel in Ihren Ausweis bekommen haben, fahren Sie über Elisras zum Marakele Park. Dieser Park ist teilweise Eigentum des reichen Niederländers Fentener van Vlissingen und war einer der Lieblingsparks von Prinz Bernhard der Niederlande. Erledigen Sie untwegs schonmal Ihre Einkäufe, denn im Park können Sie nichts kaufen. Bei Thabazimi biegen Sie dann links zum Park ab. Wenn Sie zeitig dort sind, ist eine organisierte Mittags- oder Abend- Fotosafari durch diesen Park buchbar.

Tag 25-26: Marakele - Johannesburg circa 6 Stunden, Entfernung am Tag 350 Kilometer

Nach einer Morgensafari haben Sie Zeit, um in aller Ruhe zu frühstücken und Ihre Campingsachen zu säubern. Danach klappen Sie ein allerletztes Mal Ihr Dachzelt zusammen und fahren das letzte Stück weiter nach Johannesburg und zur Vermietstation. Sorgen Sie dafür, dass Sie hier pünktlich sind, also vor 16.00 Uhr, sodass Sie Ihren Allradwagen während der Öffnungszeiten abgeben können. Ihre Rundreise Namibia endet mit einem Transfer zum Flughafen, von wo Sie zurück nach Europa fliegen, Ihr Afrika-Abenteuer ist zu Ende.

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