Rundreise Namibia:
Sanddünen und Himba in Damaraland 

Individualreise Namibia - 19 Tage

Sanddünen und Himba in Damaraland ist wie Go Namibia auch eine abwechslungsreiche Rundreise Namibia mit dem eigenen Mietwagen zu allen 'Highlights', bei der allerdings der Schwerpunkt etwas mehr auf dem Süden liegt. Hier liegen die weite Kalahari Wüste, der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt, und die weltberühmten orangen Sanddünen des Sossusvlei.

Nach dem deutschen kolonialen Küstenort Swakopmund reisen Sie weiter in den Norden und begegnen den stolzen und traditionellen Einwohnern Namibias: den Himba. Sie nehmen Sie mit in ihre Welt und zeigen Ihnen, wie man in diesem wilden Gebiet überleben kann. Zum Abschluss geht es dann zum Etosha National Park, wo Sie bei den Wasserstellen die durstigen Tiere beobachten, wonach Sie über den riesigen Waterberg zurück nach Windhoek reisen. Die Sanddünen und Himba von Damaraland ist eine spannende und abwechslungsreiche Rundreise Namibia durch die schönsten Gebiete dieses Landes. 
Reisedauer 19 Tage/18 Nächte
Start täglich
Übernachtungen 15 Nächte im Doppelzimmer in gemütlichen Guesthouses, schönen Desert Lodges oder stimmungsvollen Safari Bungalows (Kategorie 3), 1 Nacht in einem Canvas Zelt unter den Sternen und 2 Nächte im Flugzeug.
Reisekosten € 1695,- p.P. bei 2 Personen Inklusive Übernachtungen mit Frühstück, Mietwagen Typ B (Standard Cover), Transfers vom und zum Flughafen, Informationspaket mit detaillierter Wegbeschreibung (vor Ort), Game Drive in der Kalahari, 3-stündiger Game Drive im Damaraland, eine geführte Wanderung mit Übernachtung in der Wüste inkl. Verpflegung, Besuch eines Himba-Dorfs
Transport Mietwagen (weitere Infos)
Exklusive Andere Mahlzeiten, Eintritt Nationalparks (ca. € 20,- p. P.)

Reise Namibia - Programm

Tag 1 und 2 Flug Deutschland - Windhoek, Aufenthalt in Windhoek

Tag 1: Meistens fliegen Sie am Nachmittag oder Abend von Deutschland nach Namibia. Sie fliegen dann nachts und landen am nächsten Morgen auf dem internationalen Flughafen von Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Je nachdem, ob Sie einen Direktflug nehmen oder umsteigen müssen, dauert der Flug etwa 10 bis 11 Stunden.

Tag 2: Nach der Ankunft werden Sie von einem unserer Fahrer willkommen geheißen. Der Transfer zum Zentrum dauert etwa eine Dreiviertelstunde und Sie werden bei unserem Guesthouse im Zentrum abgesetzt, wo Sie sich von dem langen Flug erholen. Die stimmungsvollen Zimmer sind geräumig und mit TV, Safe, Kaffeemaschine und Wasserkocher ausgestattet. Es gibt auch einen herrlich erfrischenden Swimming-Pool. Das Guesthouse selber hat kein Restaurant, aber in der direkten Umgebung gibt es einige. Das Frühstück am nächsten Morgen ist natürlich im Preis inbegriffen.

Je nachdem, um welche Zeit Sie ankommen, werden Sie entweder heute oder Morgen früh von unserem lokalen Partner begrüßt. Sie (oder er) übergibt Ihnen das Informationspaket mit praktischen Informationen, nützlichen Tipps und natürlich den Wegbeschreibungen. Sie besprechen die Route zusammen und Sie können natürlich auch noch eventuelle Fragen stellen. Falls auf Ihrer Reise Namibia etwas passieren sollte und Sie Unterstützung nötig haben oder etwas fragen möchten: In dem Informationspaket stehen die Kontaktangaben unseres Partners vor Ort, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Kalahari Sundowner

Tag 3 Windhoek - Mariental

(Fahrzeit: ungefähr 4,5 Stunden, Tagesentfernung 260 Kilometer)

Am Morgen werden Sie von einem Mitarbeiter der Mietwagengesellschaft abgeholt. Sie machen sich zusammen auf den Weg zur Mietstation, wo Sie den Mietvertrag unterzeichnen und die Schlüssel erhalten. Sie erhalten auch eine kurze Erklärung zum Auto (das Steuer ist schließlich links) und einige praktische Tipps für das Fahren auf den vielen Schotterwegen Namibias. Dann reisen Sie von Windhoek aus in den Süden Namibias. Mit einem vollen Tank, einigen Wasserflaschen und etwas zum Naschen machen Sie sich auf den Weg zu den weiten Ebenen. Gegen Mittagszeit erreichen Sie Mariental am Rand der riesigen Kalahari Wüste.

Ein Teil der Kalahari liegt in Namibia, aber der größte Teil liegt in dem Nachbarland Botswana. Es ist das Gebiet der Buschmänner, denen Sie heutzutage nur noch im Herzen der Kalahari in Botswana begegnen werden. Dieses schöne Gebiet ist sehr weitläufig und im roten Sand steht manchmal ein einsamer Köcherbaum oder ein Wüstenstrauch. Sie übernachten in einem kleineren Hotel in schöner Lage in einem ausgetrockneten Flussbett. Wenn Sie auf Hochzeitsreise sind oder etwas mehr ausgeben möchten um in einer luxuriöseren Unterkunft zu übernachten, organisieren wir das natürlich für Sie. Am Nachmittag sind Sie mit unserem Guide/Fahrer in einem Allradwagen in der Kalahari unterwegs, um einen der schönsten Momente des Tages zu genießen (Dieser Ausflug ist im Preis inbegriffen).

Tag 4 Mariental - Fish River Canyon

(Fahrzeit: ca. 5 Stunden, Tagesentfernung 400 Kilometer)

Nach dem Frühstück steigen Sie wieder ins Auto und reisen weiter südlich zum Fish River Canyon. Kurz vor Keetmanshoop fahren Sie am Köcherbauwald vorbei (National Quiver Tree Forest). Es lohnt sich, hier auszusteigen und sich die Füße zu vertreten. Bleiben Sie jedoch nicht zu lange, denn heute haben Sie noch ein ordentliches Stück vor sich. Die typisch geformten Köcherbäume stammen von der afrikanischen Fettpflanze Aloe ab und kommen nur in Süd-Namibia vor. In dem National Quiver Tree Forest stehen etwa dreihundert beieinander, mehr als an irgendeinem anderen Ort der Welt. In der Nähe des Köcherbaumwalds liegt auch der Giant's Playground, wo riesige Felsenblöcke aufeinander gestapelt liegen.

In Keetmanshoop können Sie auch noch einmal tanken und vielleicht etwas essen, bevor Sie weiter zum Fish River Canyon fahren. Sie erreichen den Canyon am Ende des Nachmittags. Abends schlafen Sie in einem kleinen und relativ schlichten Hotel in der Nähe des Canyons (siehe auch Fotos unten auf der Seite).
Köcherbaumwald bei Keetmanshoop
Aussichtspunkt beim Fish River Canyon

Tag 5 Fish River Canyon - Aus

(Fahrzeit: circa 5,5 Stunden, Tagesentfernung: 340 Kilometer)

Heute sollten Sie früh aufstehen, denn im Sonnenaufgang ist der Canyon am schönsten. Von Ihrem Hotel aus sind Sie eine halbe Stunde durch die dürre und trockene Landschaft zum Aussichtspunkt beim Canyon unterwegs. Der Fish River Canyon ist nach dem Grand Canyon in den USA die größte Schlucht der Welt. Wenn Sie über den Rand blicken, fühlen Sie sich ganz winzig. Die Aussicht ist fantastisch, vor allem wenn die Sonne langsam am Horizont aufgeht und die Umgebung in eine orange Glut taucht, während die Schwalben über den gähnenden Abgründen schweben. Im Winter (Juni bis Oktober) kann man auch (anstrengende) Wanderungen durch die Schlucht machen. Erkundigen Sie sich bei uns, wenn Sie Interesse daran haben.

Nach dem Besuch des Fish River Canyons fahren Sie weiter nach Aus. Hier verbringen Sie zwei Nächte in einem netten kleinen Hotel.

Tag 6 Aus - Kolmanskop - Luderitz - Aus

(Fahrzeit: ungefähr 4 Std., Tagesentfernung: 250 Kilometer)

Halten Sie auf dem Weg zur deutschen Kolonialstadt Lüderitz die Augen offen, denn dies ist das Gebiet der berühmten Wildpferde, die sich an die Trockenheit angepasst haben. Woher Sie ursprünglich kommen weiß keiner, man vermutet aus der Kolonialzeit. In Lüderitz haben Sie bei gutem Wetter optional die Möglichkeit eine Tour auf einem Holzsegelschiff an der Küste entlang machen.

Nachdem Sie Lüderitz besucht haben, machen Sie sich auf den Weg nach Kolmanskop, das auch die Geisterstadt Namibias genannt wird. Nicht nur die Umgebung sieht gespenstisch aus, auch das Wetter kann hier ganz schön düster werden, bereiten Sie sich auf alle Wettertypen vor. Verlassene, unter Sand begrabene Häuser, keine Menschenseele weit und breit, nichts als Wüste… Es ist eine einzigartige Erfahrung, hier herumzuschlendern und ins Innere der Häuser zu schauen. In dem Dorf wurde jetzt auch ein ehemaliges Goldsucherhaus restauriert und wie früher eingerichtet. Abends schlafen Sie wieder in Aus.
Reise Namibia: Geisterstadt Kolmanskop
Die Weite Namibias

Tag 7 Aus - Sossusvlei

(Fahrzeit: ca. 5,5 Stunden, Tagesentfernung 350 Kilometer)

Heute sind Sie eine ganze Weile unterwegs, nehmen Sie auf jeden Fall genug zu trinken mit. Dafür bekommen Sie heute einen guten Eindruck von der Weite Namibias und mit ein bisschen Glück sehen Sie einen Klippspringer, die kleine zierliche afrikanische Antilope. Am Nachmittag erreichen Sie unsere kleinen Wüstenchalets in schöner Lage (siehe Fotos unten), wo Sie auch zu Abend essen (exklusive). Gehen Sie früh schlafen, denn am frühen Morgen nach dem Sonnenaufgang sind die Dünen am schönsten.

Tag 8 Sossusvlei

(Fahrzeit: circa 1 Stunde, Tagesentfernung 100 Kilometer)

Abgesehen von einigen sündhaft teuren Lodges liegen alle Unterkünfte (worunter auch unser Chalets) in einem Umkreis von ca. 60 Kilometern um Sesriem, dem offiziellen Zugangstor zum Sossusvlei. Von Sesriem aus sind es dann noch etwa vierzig Kilometer nach Deadvlei, dem Herzen des Sossusvlei. Wenn Sie das Sossusvlei von seiner allerschönsten Seite sehen möchten, sorgen Sie dafür, dass Sie vor Sonnenaufgang beim Tor von Sesriem sind. Sobald die Sonne erwacht, öffnet sich das Tor und Sie fahren über eine kerzengerade Straße durch das Sossuvlei. An beiden Seiten tauchen die riesigen Sanddünen auf. Manche sind hunderte Meter hoch, wie die Düne 45, die Sie auch besteigen wenn Sie möchten. Mit dem lockeren Sand ist das ganz schön anstrengend, aber die Aussicht ist umwerfend.

Mitten zwischen den riesigen Dünen, mit einer verirrten Fettpflanze hier und da, liegen die weißen Kalkebenen von Deadvlei. Hier stehen bizarr geformte Bäume, die schon seit 900 Jahren tot aber wegen des trockenen Klimas völlig intakt geblieben sind. Sie erreichen das Deadvlei nur mit einem Allradwagen erreichen. Es gibt einen Parkplatz, von dem ein Shuttleservice abfährt (circa € 10,- pro Person pro Fahrt). Wir empfehlen Ihnen, den Hinweg zu Fuß zurückzulegen (etwa vier Kilometer) und auf dem Rückweg, wenn die Temperatur beträchtlich gestiegen ist, den Shuttle Service zurück zu nehmen. Die Wanderung nach Deadvlei lohnt sich. Sie wandern durch die höchsten Sanddünen der Welt, die sich unter Einfluss des Windes ständig verändern. Die organischen Formen und Schatten bilden eine surrealistische Landschaft. Sie haben auch gute Chancen, eine Kudu oder Klippspringer Antilope zu sehen, die sich an die rauen Lebensbedingungen angepasst haben.

Sossusvlei
Sossusvlei
Man kann wirklich stundenlang durch das Deadvlei streifen. Jeder, der das Sossusvlei und das Deadvlei schon einmal besucht hat, wird von diesem besonderen Ort berührt. Daher darf dieser Baustein eigentlich bei Ihrer Reise Namibia nicht fehlen. Nehmen Sie auf jeden Fall genug Wasser mit, vor allem wenn Sie eine Wanderung nach Deadvlei machen. Ab elf, zwölf Uhr steigt die Temperatur stark an, bis auf vierzig oder manchmal sogar fünfzig Grad, dann sollten Sie schon zurück bei Ihrem Auto sein. Sie sind dann noch etwa eine bis anderthalb Stunden zu unserem Guesthouse bei Solitaire nördlich des Sossuvlei unterwegs.

Wir haben uns hierfür entschieden, weil es in der Hochsaison oft schwierig ist 2 Nächte in der gleichen Unterkunft zu buchen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Fahrt nach Swakopmund (am 9. Tag) viel kürzer wird, sodass Sie alles in Ruhe angehen. Wir buchen kleinere Lodges, oft mit weniger als zehn Zimmern. In Zeiten, in denen das Gebiet rege besucht wird, können Sie möglicherweise auch zwei Nächte in der gleichen Unterkunft verbringen.

Tag 9 Sossusvlei - Swakopmund

Fahrzeit: ca. 5,5 Std., Tagesentfernung: 350 km

Essen Sie beim Frühstück nicht zuviel... Nach dem Auschecken empfehlen wir Ihnen, bei der Tankstelle zu halten (es gibt nur eine, Sie werden sie nicht verpassen…). Der Eigentümer Moose backt hier täglich frischen Apfelkuchen (köstlich!). Eine amüsante Geschichte: Ein niederländischer Regisseur (Ton van der Lee u. a. Rock 'n Roll Junkie) lässt das hektische westliche Leben hinter sich und reist nach Afrika. Bei dieser Tankstelle bleibt er einige Zeit hängen, baut hier zusammen mit Moose eine Lodge und backt seinen ersten Apfelkuchen. Von Solitaire aus fahren Sie durch “the middle of nowhere“ zum Küstenort Swakopmund. Unterwegs haben Sie den Eindruck, sich auf dem Mond zu befinden. Die erste Stadt, an der Sie vorbeikommen ist Walvis Bay, es lohnt sich hier zu halten. In der natürlichen Lagune vor der Stadt gibt es hunderte Flamingos und Pelikane.
Solitaire
Swakopmund am Meer
Von Walvis Bay aus fahren Sie noch eine halbe Stunde nach Swakopmund, wo die deutschen Einflüsse immer noch gut sichtbar sind. Sie haben die Möglichkeit hier zu essen oder bummeln zu gehen, in einem Straßencafé einzukehren oder über den Strand zu schlendern. Für viele Reisende ist es auch ein Zwischenstopp zwischen dem Sossusvlei im Süden und dem Etosha Nationalpark im Norden. Sie verbringen hier zwei Nächte. Sowohl, um nicht allzu gehetzt zu reisen, als auch um einzukaufen und Geld abzuheben. Während dem Rest Ihrer Reise Namibia ist das nur sehr beschränkt möglich. Das Klima in Swakopmund ist meist das ganze Jahr über angenehm, allerdings können Sie in Swakopmund an einem Tag vier Jahreszeiten erleben: Nebel und Kälte am Morgen, starke Sonne und knallblauer Himmel zur Mittagszeit, eine Wüstenbrise am Nachmittag und ein kühler Abend. Nehmen Sie am besten immer einen Tagesrucksack mit einem warmen Pullover und Sonnenschutzcreme mit.

Swakopmund ist auch eher ein Küstenort als ein Badeort. Vielleicht sehen Sie einige mutige Schwimmer, doch das Wasser ist nicht angenehm warm, wie man in Afrika vielleicht erwarten würde. Aber in Swakopmund gibt es genug zu erleben (siehe Tag 4). Sie werden hier in einem einfachen, jedoch zentral gelegenen Guesthouse untergebracht. Hier kommen auch viele so genannte Overlanders vorbei, die in einem Safaritruck durch Afrika reisen, es ist also immer was los... Die Zimmer und das Frühstück sind ausgezeichnet und ansonsten haben Sie in Swakopmund eigentlich nichts nötig, weil Sie meist den ganzen Tag unterwegs sind. Wenn Sie lieber doch etwas komfortabler oder luxuriöser übernachten möchten, können wir auch eine Bed & Breakfast Unterkunft für Sie buchen.

Tag 10 Swakopmund

Weil Sie heute nicht weiterreisen, gestalten Sie selber den Tag. Swakopmund ist die aktivste Stadt Namibias. Sportliebhaber haben die Möglichkeit sich auf den Dünen hinter der Stadt auszutoben. Hier können Sie sandsurfen, quadbiken und paragliden. Echte Draufgänger machen auch einen (Tandem) Fallschirmsprung über den orangen Sanddünen. Wenn Sie lieber alles in Ruhe angehen, sind eine Tasse Kaffee mit Zeitung auf einer der Terrassen, eine Delphintour am Nachmittag oder ein Besuch an des Town Ships auch gute Alternativen.

Wenn Sie uns fragen, ist eine Kombination von einer sportlichen Aktivität und einer Living Desert Tour die ideale Art, den Tag zu verbringen. Auf diesem Wüstentrip fahren Sie zusammen mit einem Guide in einem Allradwagen in die Wüste und lernen die Flora und Fauna kennen, die sich auf besondere Art an die rauen Lebensbedingungen in der Wüste angepasst hat. Dieser Trip ist bestimmt nicht nur für Biologen, sondern für alle geeignet, die etwas mehr als nur den schönen Sand sehen möchten. Abends können Sie in einem der vielen Restaurants eine herrliche Mahlzeit genießen.
Sanddünen Swakopmund
Cape Cross

Tag 11 Swakopmund - Cape Cross - Palmwag

(Fahrzeit: 6,5 Std., Tagesentfernung ungefähr 450 Kilometer)

Heute sollten Sie nicht allzu spät aufstehen, denn Sie fahren immerhin 450 Kilometer. Sie verlassen Swakopmund und fahren durch eine öde Mondlandschaft an der Küste entlang zu der Seehundkolonie von Cape Cross. Wenn Sie hier beim Parkplatz aussteigen, strömt Ihnen ein penetranter Geruch entgegen, der immer stärker wird je mehr Sie sich der Küste nähern. Dann werden Sie Ihren Augen kaum trauen: Tausende Robben dicht beieinander, die laut bellend und knurrend die Sonne genießen oder ins kalte Wasser tauchen. In manchen Jahreszeiten halten sich hier bis zu 200.000 Seehunde auf.

Sie fahren weiter an der berühmten und in der Vergangenheit berüchtigten Skeleton Coast entlang. An dieser launenhaften Küste liegen zahlreiche Wracke mit Namen wie 'Henrietta', 'Montrose' und 'Winston'. Insbesondere bei Nebel herrscht hier eine mysteriöse Atmosphäre. Nachdem Sie die Schiffswracke gesehen haben fahren Sie weiter in den Norden Namibias, Damaraland, wo Sie am Nachmittag ankommen. Die stimmungsvolle Lodge, in der Sie übernachten, liegt in schöner Lage in einer kleinen Oase mit Palmen inmitten der wilden und weiten Landschaft (siehe Fotos unten).

Tag 12 Palmwag - Damaraland

Nach einem guten Frühstück in der Lodge brechen Sie mit dem Guide zu unserem Discover Damaraland Drive auf (inklusive). Sie gehen in einem Jeep auf die Suche nach dem Wüstenelefanten. Ein besonderes Tier, das an keinem anderen Ort der Erde vorkommt, und über das viele mysteriöse Geschichten erzählt werden. Es sieht auch wirklich so aus, als ob sie viel längere Beine als 'normale' Elefanten haben und durch das karge Essen in der Wüste sind sie auch viel dünner. Ob Sie sie sehen werden hängt übrigens auch stark von der Jahreszeit und der Trockenheit ab. In der Trockensaison von Mai bis einschl. September kommen sie manchmal sogar zur Lodge, um ihren Durst im Swimming-Pool zu stillen und Sie werden sie meistens zu sehen bekommen. Von November bis einschl. März ist es oft schwieriger, weil sie sich dann auf ein größeres Gebiet verteilen. Eine Garantie dafür, dass Sie diese prächtigen Tiere sehen werden, geben wir Ihnen nicht, aber dass Sie eines der schönsten Gebiete Namibias sehen werden, das versprechen wir Ihnen.

Unterwegs begegnen Sie auch anderen Bewohnern Afrikas, wie Springböcken, Straußen, Giraffen und bunten Vögeln. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht fahren Sie zurück zur Lodge für den Lunch (exklusive). Vielleicht springen Sie in den erfrischenden Swimming-Pool oder Sie relaxen in einem komfortablen Liegestuhl. Für den Rest des Tages (und die Nacht) steht etwas ganz besonderes auf dem Programm. Zusammen mit dem Guide gehen Sie zu Fuß zum Herz von Damaraland. Eine herrliche Wanderung (ca. 3 Stunden), die quer durch dieses ursprüngliche und verlassene Gebiet führt. Zu allen Seiten haben Sie herrliche Weitblicke mit wilden Felsformationen, ausgetrockneten Flussbetten und ab und zu ein wenig Gras oder eine der typischen Akazien. Hier haben wir ein kleines Lager aufgebaut mit geräumigen, komfortablen Canvas Zelten und schlichten Einrichtungen. Heute Abend erleben Sie unter einem strahlenden Sternenhimmel beim knisternden Lagerfeuer das wirkliche Afrika. Natürlich wird auch für eine typische Buschmahlzeit gesorgt. Eine unvergessliche Erfahrung, die wir gerne mit Ihnen teilen.

Wüstenelefant

Tag 13 Palmwag - Kamanjab

(Fahrzeit: ca. 2 1/2 Stunden, Tagesentfernung 150 Km)

Nach dem Frühstück wandern Sie zusammen mit Ihrem Guide zurück zur Lodge und verlassen Palmwag. Sie fahren etwa 2 1/2 Stunden zum Städtchen Kamanjab. Von hier aus nehmen Sie einen kleinen Schotterweg, bis Sie zu dem kleinen Guesthouse der freundlichen Eigentümer Andrea und Volker kommen. Es hat nur zehn Zimmer, einen Swimming-Pool und ist eine kleine Oase in dieser sehr trockenen Umgebung. Nachdem Sie die Koffer ins Zimmer gestellt haben, erzählen Andrea und Volker Ihnen gerne mehr über das stolze Wüstenvolk und warum eine Himba Familie sich dafür entschieden hat, hier zu wohnen. Danach besuchen Sie die Familie, die Sie bereits erwartet und freundlich begrüßt. Die Himba, mit ihrer ockerroten Haut und ihren von Ziegenfett steifen Haaren, geben Ihnen einen Einblick in ihr tägliches Leben. Stolz zeigen Sie Ihnen die Viehweide, die Häuser und ihre Tiere. Die Frauen verkaufen auch selbstgemachte Souvenirs. Bleiben Sie so lange wie Sie möchten und abends im Guesthouse essen (exklusive).

Bei dieser Reise Namibia verbringen Sie programmgemäß eine Nacht in unserer Damaraland Lodge und eine in unserem Lager, wonach Sie bei den Himba bei Kamanjab vorbeischauen und weiter zum Etosha Nationalpark fahren. Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, bleiben Sie doch länger in Damaraland, unserer Meinung nach ist es (neben dem Sossusvlei) eines der schönsten Gebiete. Sie verbringen dann eine zusätzliche Nacht in der Palmwag Lodge oder verlängern Sie Ihren Aufenthalt mit dem Baustein Damaraland Rhinotrekking.

Tag 14 Kamanjab - Etosha

(Fahrzeit: circa 4,5 Std., Tagesentfernung 260 Km)

Wir empfehlen Ihnen, heute früh abzufahren, sodass Sie den ganzen Tag im Etosha Nationalpark verbringen. Sie fahren entweder über Schotterwege duch den Busch oder nehmen die Autobahn über Outjo. Beim Eingangstor von Etosha, dem Anderson Gate, erhalten Sie Ihre Eintrittskarte. Danach fahren Sie weiter zum ersten Camp, wo Sie den Eintritt zahlen (circa € 5,- p. P. pro Tag und € 3,- pro Tag für das Auto). Am besten kaufen Sie hier gleich eine Karte des Parks, sodass Sie sich leicht zurechtfinden. Bei der Rezeption hängt auch eine praktische Karte an der Wand. Hier haben andere Besucher mit Pfeilen angegeben, welche Tiere hier vor kurzem gesichtet wurden. So planen Sie gut Ihre eigene Route. Dann geht die Safari los. Es ist ein einmaliges Erlebnis, mit Ihrem eigenen Auto quer durch die unberührte Natur zu fahren, auf der Suche nach brüllenden Löwen und trompetenden Elefanten.

Wenn die Tiere in der Mittagshitze den Schatten suchen, fahren Sie zurück nach Okaukuejo für den Lunch (nicht im Preis inbegriffen). Wenn es wieder etwas kühler wird, fahren Sie mit dem Mietwagen zu der natürlichen Quelle, wo Elefanten, Giraffen, Kudu-Antilopen und Zebras ihren Durst stillen. Mit ein bisschen Glück sehen Sie hier auch Löwen oder Nashörner. Im Sonnenuntergang fahren Sie zurück zum gut geschützten Campingplatz, wo Ihr Safaribungalow steht. Einer der Besonderheiten dieses Campingplatzes sind die Wasserstellen. Vor Ihrer Haustür können Sie den ganzen Abend und die ganze Nacht mit einem kalten Bierchen die wilden Tiere beobachten, die nachts zur beleuchteten Wasserstelle kommen. Weil Etosha in der Hochsaison (Juli bis einschl. August und Dezember) sehr beliebt ist, kann es sein, dass die Safaribungalows im Park schnell ausgebucht sind. Wir bieten dann einige gute Alternativen außerhalb des Parks an.

Aussicht Damaraland
Drinkplaats bij een kamp in Etosha N.P.
Wasserstelle bei einem Camp im Etosha N.P.

Tag 15 Etosha

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der wilden Tiere Afrikas. Wenn die Sonne aufgegangen ist, fahren Sie wieder mit Ihrem Mietwagen los. Die Schotterwege und die Wasserstellen werden gut angegeben. Achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit. Im Etosha Nationalpark dürfen Sie nicht schneller als 40 Kilometer pro Stunde fahren. Das ist außer einer sicheren auch eine passende Geschwindigkeit, denn sonst verpassen Sie leicht einen hinter einem Baum verborgenen Elefanten.

Wenn die Sonne etwas höher am Himmel steht, und auch die meisten Tiere eine schattige Stelle suchen, fahren Sie in östliche Richtung zu der Halali Campsite mitten im Park. Hier lunchen Sie (nicht im Preis inbegriffen). Danach springen Sie in den erfrischenden Swimming-Pool, halten eine kleine Siesta oder schauen sich die schöne Wasserstelle an. Wenn es wieder ein wenig abkühlt, halten Sie Ausschau nach Wild bis die Sonne wieder sinkt. Sie übernachten in unserer schönen Safarilodge (siehe Fotos unten) etwas außerhalb des Etosha Nationalparks. Oft wird abends ein gemütliches Lagerfeuer angezündet.

Tag 16 Etosha - Waterberg

Fahrzeit: circa 4,5 Std., Tagesentfernung 250 Km

Nach dem Safaritagen in Etosha fahren Sie heute zum Waterberg Plateau. Sie wählen zwischen zwei Routen: Asphalt- oder Schotterstraße. Über Tsumeb fahren Sie bequem über eine gut asphaltierte Straße nach Waterberg. Wenn Sie etwas abenteuerlicher eingestellt sind, fahren Sie doch auf einer Schotterstraße über Grootfontein. Nach etwa viereinhalb Stunden Staub aufwirbeln im Busch erreichen Sie Waterberg, wo Sie in unserer gemütlichen Guestfarm (siehe Fotos unten) einchecken. Wir buchen normalerweise ein Zimmer im Mainhouse, aber es gibt auch einige reizende Bungalows mit einer schönen Aussicht auf den Waterberg und die weiten Ebenen, die sie hier auch Little Serengeti nennen. Die Preise dieses Bungalows sind auf Anfrage verfügbar.

Bekommen Sie gar nicht genug von den wilden Tieren? Dann machen Sie doch heute Nachmittag eine Foto-Safari durch den Waterberg Nationalpark. Eine andere schöne Option ist an der gefärbten Bergwand aufwärts zu gehen und eine Wanderung auf dem Waterberg zu machen. Oder Sie schauen beim Cheetah Conservation Fund (Tipp!) vorbei. Sie erhalten eine Rundführung und kommen ganz nahe an die Geparde heran. Es gibt hier auch einige 'zahme' Geparde, die Sie sogar streicheln können. Am frühen Nachmittag ist Fütterzeit und Sie beobachten, wie die Tiere die Fleischbrocken verschlingen. Am Ende des Nachmittags fahren Sie zurück zur Guestfarm. Hier springen Sie in den erfrischenden Swimming-Pool, sich entspannt zurücklehnen und bei einem Drink die Aussicht auf den Berg genießen, der im Sonnenuntergang in allen Regenbogenfarben leuchtet und eigentlich jetzt noch schöner ist als tagsüber.
Gepard streicheln beim Cheetah Conservation Fund
Markt für Holzschnitzereien in Okahandja

Tag 17 Waterberg - Windhoek

(Fahrzeit: circa 4,5 Stunden, Tagesentfernung 250 Km)

Am Morgen stehen Sie früh auf, um einen 'early morning Gamedrive' über den Berg oder in 'Little Serengeti' zu machen (beim Guesthouse buchen), aber Sie wenn Sie möchten relaxen Sie einfach. Nach dem Brunch fahren Sie in aller Ruhe weiter nach Windhoek. Der Weg nach Windhoek ist ausgezeichnet: Die Straßen sind gut und die Ausschilderung deutlich. Unterwegs fahren Sie an der alten Missionärsstadt Okahandja vorbei, ein schöner Ort für eine Pause. Die Shopper unter Ihnen leben sich bei den Handwerksmärkten südlich der Hauptstraße aus. Hier stellt die lokale Bevölkerung stolz ihre Holzschnitzereien aus. Wenn Sie bisher noch nicht die richtigen Souvenirs gefunden haben, werden Sie diesen Markt bestimmt nicht mit leeren Händen verlassen.

Nach der Ankunft in Windhoek geben Sie Ihr Auto bei der Mietstation ab. Ein Mitarbeiter der Mietwagengesellschaft bringt Sie zurück zu Ihrem Guesthouse, in dem Sie bei der Ankunft auch geschlafen haben.

Tag 18 und 19 Windhoek - Deutschland

Tag 18: Heute wird es Zeit, sich zu verabschieden und Reise Namibia zu beenden. Natürlich kümmern wir uns um den Transfer zum Flughafen. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Die meisten Flüge sind am Nachmittag, Sie landen also am nächsten Tag wieder in Deutschland.

Tag 19: Heute kommen Sie wieder nach Hause, nach einer beeindruckenden Reise Namibia. Wir sind natürlich gespannt auf Ihre Reisegeschichten und erhalten gerne eine Mail mit Ihren Erlebnissen.

Natürlich ist es auch möglich diese Rundreise Namibia auf Wunsch zu verlängern, geben Sie uns einfach bei Ihrer Reiseanfrage Bescheid: Wir beraten Sie gerne.

Wenn Sie noch Fragen über diese Rundreise haben, schicken Sie uns eine Mail an info@erlebe-namibia.de oder rufen Sie uns an unter: 02837- 6638 128.

Fotos der Unterkünfte während Ihrer Reise Namibia

 
 
 
Mariental Lodge
 
Mariental Lodge

Fish River Hotel
 
Aus Desert Lodge
 

 

 


Windhoek Guesthouse


Desert Camp Sossusvlei


Guesthouse in Swakopmund


Bungalows bei Palmwag Lodge

 

 

 


Guesthouse bei Kamanjab


Safaribungalows in Etosha (Okaukeujo)


Safaribungalows in Etosha (Okaukeujo)


Waterberg Guestfarm