Baustein: Einbaumtour zum Wasserfall

Kurze Join-in Reise

Bei diesem Baustein reisen Sie in einer internationalen Gruppe von Windhoek aus über die Kalahari Wüste zu einem der faszinierendsten Orte der Erde, dem Okavango Delta. Hier fahren Sie in einem ausgehöhlten Baumstamm, unter Begleitung von erfahrenen Guides, tiefer in den Busch hinein, wobei Sie nach wilden Tieren Ausschau halten. Anschließend reisen Sie weiter zu den Elefanten im Chobe Nationalpark und über die riesigen Victoria Falls zurück. Statt in teuren Lodges schlafen Sie im Zelt und der Preis ist inklusive Transport, Übernachtungen, Mahlzeiten, Eintrittsgebühren, Foto-Safaris und Englisch sprechendem Guide/Fahrer.

Reiseroute: Sie reisen von Windhoek über das Okavango Delta und den Chobe Nationalpark in Botswana zu den Victoria Falls in Sambia

Reisedauer 8 Tage/7 Nächte
Start Freitags
Übernachtungen In geräumigen Canvas Kuppelzelten für 2 bis 3 Personen auf gut ausgestatteten Campsites
siehe Join-In Informationen
Reisekosten € 1180,- p.P. bei 2 Personen (8 Tage mit Ende der Reise und Rückflug (exklusive) ab Livingstone)
€ 1315,- p.P. bei 2 Personen (10 Tage mit Rückreise nach Windhoek auf dem Landweg)

Inklusive Transport, Mahlzeiten (3x täglich außer wenn anders angegeben), Campingkosten, Campingausstattung (geräumige Canvas Kuppelzelte, Matte, Campingstuhl und Essgeschirr), Eintrittsgebühren für die Wild- und Naturparks, professioneller Englisch sprechender Guide und 'Camp Assistent'
Transport Minibus oder Toyota Safaribus oder Truck Exklusive Schlafsack und andere Getränke, Visum Sambia

Reiseprogramm

Tag 1 Windhoek – Ghanzi, Kalahari (Botswana)

Fahrzeit: circa 8 Stunden, Tagesentfernung 600 Kilometer

Zwischen halb acht und acht Uhr werden Sie bei Ihrer Unterkunft in Windhoek vom Fahrer einer unserer Safarifahrzeuge abgeholt. Wenn Ihre Reisegruppe aus weniger als 8 Personen besteht, fahren Sie mit einem Minibus, bei 9 Personen oder mehr mit einem Toyota Safaribus oder Truck. Während Sie Ihre Mitreisenden kennen lernen, fahren Sie über den Trans Kalahari Highway ostwärts und an dem Städtchen Gobabis vorbei zur Grenze nach Botswana. Nachdem Ihr Ausweis gestempelt wurde und Sie Ihre Personalien angegeben haben, fahren Sie noch ein ordentliches Stück über die schnurgerade Straße nach Ghanzi.

Dieses kleine Dorf liegt mitten in der Kalahari und bevor der relativ neue Kalahari Highway angelegt wurde, hatte so gut wie niemand je von diesem Dorf gehört. Nachdem Sie auf dem Campingplatz angekommen sind, wird Ihnen erklärt, wie Sie Ihr Canvas Zelt einfach und schnell aufbauen können. Zurück im Lager erwartet Sie eine herrliche Mahlzeit, die der Koch auf Holzkohle für Sie zubereitet hat, und nach dem Essen können Sie mit einem kalten Bierchen beim Lagerfeuer relaxen unter einem so leuchtenden Sternenhimmel, wie Sie ihn vielleicht noch nie gesehen haben.

Kalahari Sundowner

Tag 2 Ghanzi, Kalahari (Botswana) - Okavango Delta

Fahrzeit: circa 5,5 Stunden, Tagesentfernung 450 Kilometer

Nach dem Frühstück und dem Abbruch des Lagers halten Sie noch in Ghanzi, wo der Koch noch einige Einkäufe macht und dann fahren Sie über die kerzengerade Asphaltstraße westwärts. Die Straße führt parallel zu den orangen Dünen der Kalahari und ab und zu haben Sie wunderschöne Aussichten auf die ursprüngliche Natur. Sie fahren an einigen kleinen Dörfern vorbei nordwärts und der Bewuchs wird langsam grüner und die Umgebung fruchtbarer. Ab und zu erhaschen Sie einen Blick auf das Süßwasser eines der berühmtesten Naturgebiete Afrikas, dem Okavongo Delta. Ein riesiges Netzwerk von großen und kleinen Wasserwegen, das sich über hunderte Kilometer erstreckt. Es ist der Lebensraum einer großen Vielfalt afrikanischer Tiere. Hier können Sie wirklich allen begegnen, von brüllenden Löwen und trompetenden Elefanten hin zu bunten Fröschen und grunzenden Nilpferden. An den Ufern einer der Seitenflüsse bauen wir unser Lager auf und Sie können den fantastischen Sonnenuntergang beobachten. Welcome to Africa....

Tag 3 Okavango Delta

Die Bootsfahrt, die Sie heute machen, ist zweifellos einer der Höhepunkte Ihrer Reise. Mit einem Motorboot fahren Sie tief in das Delta, bis die Wasserwege schmaler werden und Sie mit dem großen Boot nicht mehr weiter fahren können. An den Ufern werden Sie fröhlich von den lokalen Flussmenschen begrüßt, die hier wohnen und sich neben der Fischerei mit dem Tourismus etwas dazuverdienen. Sie lernen Ihren persönlichen 'Kapitän' kennen und steigen zu zweit in seinen traditionellen Mokoro, einen ausgehöhlten Baumstamm, der schon seit hunderten Jahren auf den tausenden kleinen Seitenarmen des Deltas als lokales Transportmittel benutzt wird. Sie sitzen wie ein König in Botswana tief im Wasser und gleiten langsam durch das Naturgebiet.

Es kommt Ihnen vielleicht auf den ersten Blick etwas kolonialistisch vor, aber die Flussmenschen sind hier in ihrem Element und mit ihren langen Stöcken stoßen Sie sich vom Boden ab und bewegen das Boot so äußerst geschickt fort. Sie sollten es selber auch einmal versuchen. Es ist schwieriger als es aussieht und kann sehr lustig werden. Die Flussmenschen scheuen sich nicht, auf Ihre tollpatschigen Versuche mit einem lauten Lachen zu antworten. Wenn sie das Fahren wieder übernehmen, fahren Sie völlig entspannt zwischen dem hohen Schilf hindurch, dies ist das Venedig Afrikas. Sie werden von fröhlich zwitschernden Vögeln umgeben und ab und zu sehen Sie eine Antilopengruppe, die an den Ufern grast. Die Flussmenschen kennen das Gebiet wie ihre Westentasche und halten die Augen und Ohren offen, denn hier wohnen Krokodile und Nilpferde. Außerdem haben Sie hier eine gute Chance, andere wild lebende Tiere zu sehen, wie schlendernde Giraffen, neugierige Paviane und trompetende Elefanten und mit viel Glück auch faulenzende Löwen. Am Ende des Tages fahren Sie wieder in aller Ruhe zurück zum Lager für das Abendessen und 'another night in the African bush'.
 

Einbaumtour im Okavango Delta

Tag 4 Okavango Delta - Caprivi (Namibia)

Fahrzeit: circa 4,5 Stunden, Tagesentfernung 350 Kilometer

Nach dem Frühstück wird das Lager wieder abgebrochen und Sie reisen weiter nordwärts. Sie überqueren die Grenze bei Mohembo und sind dann in dem Caprivi Strip, dem schmalen Landstreifen im Norden Namibias. Hier liegt ein kleiner Wildpark, das Mahango Game Reserve. Na ja, klein, für afrikanische Begriffe dann. Die Gesamtoberfläche ist immer noch 30.000 Hektar und es gibt Löwen, Elefanten, einige seltene Antilopen (Roan und Sable) und mit ein bisschen Glück auch Geparde und Leoparden. Natürlich machen Sie am Nachmittag auch eine entspannende Foto-Safari. Wir bauen unser Lager etwas außerhalb des Parks am Ufer des Hauptflusses auf, der das Okavongo Delta von Angola aus speist.

Tag 5 Caprivi (Namibia)

Fahrzeit: circa 2,5 Stunden, Tagesentfernung 200 Kilometer

Heute fahren wir auf dem noch wenig besuchten Caprivi Strip, dem 'rechten Arm' dieses wunderbaren Landes zwischen Angola und Sambia an der einen Seite (im Norden)und Botswana an der anderen (im Süden). Dies ist ein sehr fruchtbares Land voller Flüsse und Sümpfe und der Lebensraum des Kavango Stammes. Unterwegs halten wir bei einem der Dörfer, wo wir einen Blick auf das tägliche Leben dieses ausgesprochen fröhlichen und gastfreundlichen Volkes werfen können. Voller Stolz zeigen Sie Ihnen ihr Dorf und Sie lernen den Medizinmann kennen, der Sie in eine magische Welt voller Aberglauben und jahrhundertealte Naturmedizinen mitnimmt.

Vom Dorf aus fahren Sie noch ein kleines Stück zu den schönen Ufern des Kwando Flusses. Hier bauen wir das Lager auf und Sie können am Nachmittag herrlich entspannen und die wunderschöne grüne Umgebung genießen. Es gibt auch einen lokalen Souvenirmarkt in der Nähe, wo die einheimischen Frauen ihre handgemachten Souvenirs anbieten und man auch die berühmten Holschnitzereien kaufen kann. Natürlich sollten Sie hier um einen guten Preis feilschen. Ein amüsantes Spiel, dass hier voller Begeisterung und oft mit einem großen Lächeln gespielt wird.

Kavango People

Tag 6 Caprivi (Namibia) - Kasane (Botswana)

Fahrzeit: circa 4 Stunden, Tagesentfernung 300 Kilometer

Nach dem Frühstück wird das Lager wieder abgebrochen und wir fahren ostwärts, wobei wir den Caprivi Strip wieder verlassen. Sie halten noch kurz in dem südöstlichsten Städtchen Katimo Mulilo, bevor Sie die Grenze nach Botswana überqueren und so gut wie direkt in den Chobe Nationalpark hineinfahren. In Chobe lebt die größte Elefantenpopulation der Welt. Sie haben also eine gute Chance, diesen wunderschönen Tieren bereits auf der allerersten Foto-Safari zu begegnen, bei dem wir durch den Park zum Ort Kasane fahren, wo wir unser Lager aufschlagen. Nach dem Lunch und vielleicht einer kleinen Siesta werden Sie abgeholt für eine Bootcruise über den Chobe Fluss und quer durch den Park.

Diese Cruise ist einer unserer Favoriten. Sie fahren in einem herrlich ruhigen Tempo an den fruchtbaren Ufern vorbei. Die Aussicht ist fantastisch, große Elefantengruppen trinken hier, Antilopenmännchen kämpfen um ihr Revier und Raubvögel suchen von den Bäumen aus das Wasser nach frischem Fisch ab. In den sumpfigen Schlammtümpeln grunzen schlechtgelaunte Nilpferde. Auf der höher gelegenen Sandbank wärmen riesige Krokodile sich in der Sonne. Wenn Sie Glück haben, können Sie große Raubkatzen wie Löwen und Geparde sehen, die ihren Durst beim Fluss stillen. Machen Sie es sich mit einem kalten Bierchen oder einem Glas Wein aus der Kühlbox bequem und fühlen Sie dieses freie Gefühl, die Sonne geht langsam unter und taucht alles in eine orange Glut, Sie amten tief durch....this is Africa.

Tag 7 Kasane (Botswana) - Livingstone (Sambia)

Fahrzeit: circa 1,5 Stunden, Tagesentfernung 100 Kilometer

Heute fahren Sie keine lange Strecke, überqueren jedoch wieder eine Grenze, diesmal nach Sambia. Sie überqueren diese mit der lokalen Fähre über den Chobe Fluss. Vom Boot aus sehen Sie den afrikanischen Vierländerpunkt mit Botswana und Namibia an der einen und Sambia und Zimbabwe an der anderen Seite. Nach den Grenzformalitäten fahren Sie in einer knappen halben Stunde zu dem Städtchen Livingstone in Sambia. Sie kaufen an der Grenze ein Visum (50,00 US$). Sorgen Sie dafür, dass Sie diesen Betrag in Bargeld bei sich haben. Am Ufer des mächtigen Zambezi Flusses bauen wir unser Lager auf. Danach besuchen Sie natürlich die beeindruckenden Victoria Falls, wo der Zambezi mit aller Gewalt hinabstürzt.

Am Nachmittag können Sie eine der zahlreichen Aktivitäten unternehmen, die Ihr Fahrer/Guide für Sie organisiert. Sie können z. B. einen Flug mit einem Helikopter oder einem 'ultralight' Flugzeug machen (Tipp) oder auf dem Rücken eines Elefanten eine Foto-Safari in den nahe gelegenen Naturpark unternehmen. Wer besonders mutig ist, macht einen 'Bungy Jump' über dem tobenden Fluss oder eine Raftingtour mit einem Schlauchboot. So eine Raftingtour ist für viele ein Muss, denn der Zambezi ist einer der wildesten Flüsse der Welt. Einige unserer Reisespezialisten haben selber diese Erfahrung gemacht. Es ist super, aber nicht ganz ungefährlich, man sollte die riesige Kraft dieses Flusses nicht unterschätzen. Alle Aktivitäten, die Sie hier unternehmen, sind daher auch auf eigenes Risiko. Die Preise betragen von 75,- US$ bis etwa 150,- US$ pro Aktivität (weitere Informationen). Abends können Sie alleine oder mit einer Gruppe in Livingstone essen gehen (exklusive).
Victoria Falls in Sambia
Victoria Falls

Tag 8 Livingstone (Sambia)

Dieser Baustein endet nach dem Frühstück. Sie verabschieden sich von Ihrem Fahrer und dem Koch und können über Livingstone entweder nach Windhoek oder Johannesburg fliegen. Dies ist die bequemste Option und wir nehmen Sie daher in Ihren Flugvorschlag auf.
Die andere Möglichkeit ist in zwei Tagen mit Ihrem Koch und dem Fahrer sowie evtl. einigen Mitreisenden zurück zu fahren. Eine Entfernug von ca. 1500 Kilometern, über den Caprivi Strip, den Okavango Fluss und das Städtchen Rundu zurück nach Windhoek. Wenn Sie sich hierfür entscheiden, ist der 8. Tag frei und Sie können noch eine Aktivität unternehmen.

Tag 9 und 10 Livingstone - Windhoek (optional)

Fahrzeit: circa 8 Stunden pro Tag, Tagesentfernung 700 und 800 Kilometer

An diesen zwei Tagen reisen Sie. Natürlich werden ab und zu Rastpausen eingelegt, aber ansonsten wird nicht angehalten und es wird mit einem hohen Tempo gefahren. Sie reisen über den Caprivi Strip und den Okavango Fluss zurück zum Städtchen Rundu, wo wir das Lager aufschlagen. Am 10. Tag legen Sie wieder eine große Entfernung zurück (800 Kilometer). Sie fahren an ländlichen namibischen Städtchen wie Grootfontein und Otjiwarango vorbei. In der alten Missionärsstadt Okahandja können die Shopper unter Ihnen sich bei den Handwerksmärkten südlich der Hauptstraße ausleben. Hier stellt die lokale Bevölkerung stolz ihre Holzschnitzereien aus. Wenn Sie bisher noch nicht die richtigen Souvenirs gefunden haben, werden Sie diesen Markt bestimmt nicht mit leeren Händen verlassen. Am späten Nachmittag kommen Sie in Windhoek an, wo Sie in einer unserer Unterkünfte übernachten, siehe: Easy-Going Windhoek. Von hier aus fliegen Sie wieder zurück nach Hause und Ihre Reise, durch eines der (unserer Meinung nach) schönsten und überraschendsten Ländern Afrikas, endet.

Sehen Sie hier weitere praktische Informationen über unsere Join in Bausteine

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