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Namibia ReiseberichteWas unsere Kunden auf Ihren Reisen erlebt haben...
Auf dieser Seite veröffentlichen wir Namibia Reiseberichte von Reisenden, die mit erlebe-namibia unterwegs waren. Wir hoffen, dass Sie durch das Lesen dieser Reiseberichte Namibia nicht nur ein Bild vom Land bekommen, wie wir es erlebt haben und auf unserer Webseite beschreiben, sondern auch einen Eindruck vom Land, wie unsere Kunden es gesehen haben.Bestimmt können die unten stehenden Feedbacks Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer Reise und/oder der Route helfen. Lassen Sie sich inspirieren! Vergessen Sie aber bitte nicht: jede Reise ist doch anders und einzigartig. Aber dass Sie begeistert von unseren Reisen zurückkommen, da sind wir uns eigentlich sicher! Haben Sie auch Namibia Reiseberichte geschrieben oder sogar eine eigene Website erstellt und wollen Ihre Erfahrungen teilen? Dann freuen wir uns über eine E-Mail an info@erlebe-namibia.de. Sie können uns auch gerne Ihre schönsten Fotos schicken, die besten stellen wir dann auf unsere Reiseberichte Namibia -Website. |
Reiseberichte Namibia und Botswana: Freiheit, Zelten im Busch und das Okavango Delta
Ein Namibia Reisebericht von Jörg aus Düsseldorf, Juni 2009Gerade erst sind wir aus Namibia und Botswana zurückgekommen, aber am liebsten würden wir gleich schon wieder zurückfliegen… Diese beiden traumhaften Länder haben uns wirklich begeistert: landschaftlich und natürlich die netten Menschen. Aber auch die Art zu reisen war super: wenn man auf eigene Faust mit dem Mietwagen durch die tolle afrikanische Landschaft fährt, kommt man sich manchmal wirklich noch vor wie ein Entdecker. Oft sieht man für dutzende Kilometer kein anderes Auto. Schon am zweiten Tag stellte sich ein unbeschreibliches Gefühl der grenzenlosen Freiheit bei mir ein. Klar, Tiere sieht man am besten in den Nationalparks. Aber wenn dann doch mal ein Elefant oder eine Oryx-Antilope einfach so am Wegesrand steht, ist die Freude natürlich umso größer. Eigentlich waren alle Unterkünfte in Namibia und Botswana toll und es fällt mir schwer, etwas herauszuheben, auch weil man dann den anderen netten Besitzern der vielen kleinen Lodges, Guesthouses und Farms irgendwie unrecht tut. Dennoch waren die Lodge am Fish River Canyon vom Baustein „Die Köcherbäume im Canyon“ mit den Cabanas, die direkt in den Fels gehauen sind, und die Farm in Solitaire mit den ganzen lustigen und zutraulichen Tieren und dem leckeren Essen vom Baustein „Sanddünen und Klippspringer“, unsere persönlichen Highlights. |
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Von den Bausteinen her haben uns in Namibia „Der Seehund und der Wüstenelefant“ am besten gefallen. Es ist einfach ein Riesenunterschied, ob man Elefanten, Kudus und Zebras nur aus dem Auto heraus beobachtet oder ob man zu Fuß den wilden Tieren wirklich gegenübersteht und sie hautnah hört, sieht, riecht, fühlt – eine unvergessliche Erfahrung. Die Übernachtung im Zelt mitten im Busch zwischen all diesen Tieren ist einfach aufregend. Wir hatten auch zwei tolle Guides, die irgendwie alles wussten und mit denen das Grillen und Geschichten erzählen am Lagerfeuer nach einem langen Tag viel Spaß gemacht hat. In Botswana war der Baustein „Grunzende Nilpferde tief im Delta“ der absolute Höhepunkt. Über das Okavango Delta zu fliegen und dabei unten die Elefanten in den überfluteten Ebenen grasen zu sehen ist unheimlich schön. Und von der tollen, romantischen Lodge mitten im Delta aus mit einem Mokoro durch das hohe Gras zu streifen und dabei einen afrikanischen Sonnenuntergang mit einem Cocktail in der Hand zu genießen, wird sicher niemand, der das einmal erleben durfte, jemals wieder vergessen. Vielen Dank nochmals an erlebe-namibia für das Zusammenstellen unserer unvergesslichen Reise und die freundliche und wirklich kompetente Beratung! Ohne Euch und Eure tollen Tipps hätten wir niemals die Länder so gut entdecken können. Bis zu unserer nächsten Reise, Jörg aus Düsseldorf |
Namibia Reiseberichte: Von Namibia über den Caprivi bis zu den Victoriafällen
ein Reisebericht von Mag. Arno M. Wien, August 2009Im Juli 2009 unternahmen meine Frau und ich eine vierwöchige Rundreise mit dem Leihauto durch Namibia. Wir ergänzten die Rundreise „Sanddünen und Himba im Damaraland“ mit den Reisebausteinen „Der Seehund und der Wüstenelefant“ sowie dem „Rhinotracking“. Nach Etosha bogen wir in den Caprivistreifen ab und fuhren bis Kasane (Botswana). Dort retournierten wir den Wagen und ließen uns mit Bus und Schnellboot nach Livingstone zu den Victoriafällen transferieren. Die gesamte, sehr empfehlenswerte Route bietet intensive Momente und unvergessliche Erlebnisse, die Tagesetappen sind gut eingeteilt, sodass man ohne Hetze ans Ziel kommt. Es ist von Vorteil, wenn man des Öfteren eine zweite Übernachtung an einem Ort vorsieht. Nach der Akklimatisierung in Windhoek ging es am zweiten Tag in der supertollen Lodge los mit dem ersten Gamedrive zum Sundowner. Unsere Herzen hüpften vor Freude, als wir die ersten Strauße, Oryx und Springböcke sahen, nicht ahnend, dass uns diese Tiere in den nächsten Tagen und Wochen noch unzählige Male begegnen sollten. Auch der rote Sonnenuntergang auf der roten Sanddüne zum Sundowner war begeisternd, ein magischer Moment, den wir noch oft mit andauernder Euphorie erleben durften. Auf dem Weg in den Süden machten wir einen absolut empfehlenswerten Zwischen-stopp beim Mesaurus Camp (ca. 40 km auf der C16 von Keetmannshop entfernt) mit Fossilienfundstellen von Reptilienskeletten, einem deutsches Schutztruppengrab und einem prächtigen Köcherbaumwald. Den Fishriver Canyon muss man natürlich sehen. Ein Platz zum Staunen, in die Tiefe spähen und an der Abbruchkante Entlanggehen. Die großartige Lodgen in der Nähe laden zum Essen (fast alles selbst produziert) oder zum Wandern ein. |
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Sossusvlei
Die Macht und die Wucht der Wüste, die mir hier in Namibia Gefühle der Kleinheit, Verletzlichkeit, aber vor allem der Freiheit vermittelte, verspürte ich sehr stark in der Diamantengeisterstadt Kolmannskuppe bei Lüderitz, wo sich die Wüste ihr verlorenes Terrain wieder zurückholt und die Kurzfristigkeit und Nichtigkeit menschlichen Bemühens aufzeigt. Lüderitz und Swakopmund, die beiden hübschen „deutschen Kleinstädtchen“ am Atlantik erschienen mir seltsam anachronistisch und unwirklich, für mich als Ösi ein interessantes Lehrstück deutscher Kolonialgeschichte in Afrika. . Sossusvlei: rote Sanddünen, die höchsten der Welt, ich höre das Zauberwort und will sofort wieder hin – habe ich schon „unvergesslich“ gesagt? Bei Sonnenaufgang öffnet das Gate, wir waren rechtzeitig dort, um im Morgenlicht die Dünen intensiv rot aufleuchten zu sehen. Nach 45 km bestiegen wir die erste Düne, bilderbuchmäßig, aber alleine waren wir sicher nicht. Die höchste Düne am Ende der Fahrstraße (die letzten 4 km nur für 4x4, wir sind zu Fuß marschiert) zu besteigen, erforderte schon etwas mehr Kondition, Belohnung ist die atemberaubende Aussicht, und ich ermesse die Bedeutung des Begriffs „Dünenmeer“. Der Abstieg ist leichter als in den Bergen bei mir zuhause. In der Vertikalen läuft/rutscht es sich flott und ungefährlich nach unten ins Deadvlei – wieder so eine „unvergessliche“ Stelle: rotes Dünenmeer, blauer Himmel, grauer, brettelebener Tonboden und braune Baumskelette von 900 Jahre alten, in der Trockenheit konservierten Kameldornstämmen, bei so einem Bild bedarf es keiner Maler mehr. Von der Wüste an die Küste, es lebe der unreine Reim. Nach langer, staubiger Pisten-fahrt die Palmen von Walfis Bay und Swakopmund und den blitzblauen Atlantik zu se-hen, ist eine Augenweide. Das langweilige Walvis Bay hatte außer Massen an Flamingos nicht viel zu bieten, anders Swakopmund. |
Ein Seehund - und noch einer, und noch einer,...
In dieser Stadt wird einem garantiert eine Woche lang nicht fad. Wir hatten nur zwei Tage zur Verfügung, genossen den Stadtbummel und machten uns auf zum Welwitschia Trail (Halbtagesausflug mit dem Auto zur botanischen Rarität und Wappenpflanze Namibias) und zur Robbenkolonie am Cape Cross (tausende Tiere). Die putzigen Tiere könnte ich stundenlang beobachten – ein Muss für Kinder und jene, die sich ein Stück Kindheit im Herzen bewahrt haben.Der Fahrtag von Swakopmund nach Palmwag im Damaraland war die längste Tages-etappe, über 500 km auf Sandpiste. Noch dazu galt es auf der Strecke unbedingt die Höhepunkte der prähistorischen namibischen Felskunst zu bewundern, die „White Lady“ am Brandberg, erreichbar über einen wunderschönen, einstündigen Fußmarsch durch ein liebliches Tal, und die Felsgravuren von Twyfelfontein, beides unbedingt sehenswert, aber man muss sich den Tag gut einteilen und die 12 Stunden Tageslicht von 6 bis 18 Uhr optimal ausnützen. Das Fahren brachte uns an diesem Tag ein bisschen „thrill“, galt es doch einen die Sicht raubenden Sandsturm in der Namib zu überstehen und einige Riviere (Trockentäler) zu durchqueren, die alles andere als trocken waren …. Sicherheitsfanatiker sollten die Reise eventuell mit einem 4x4 angehen, ich schaffte es aber auch mit dem normalen Toyota Corolla. Der Gamedrive in Palmwag auf der Suche nach dem Wüstenelefanten und das Rhinotracking führte uns in die spektakuläre, sehr einsame Tafelberglandschaft des Damaralandes. Während sich der Wüstenelefant nicht blicken ließ, konnten wir uns an zwei Spitzmaulnashörner zu Fuß ziemlich nah heranpirschen – mit Guide, versteht sich. Die wehrhaften Dickhäuter blieben erfreulicherweise unter dem Baum, wo wir sie ausgemacht hatten, stehen (Waffen hatten wir nicht dabei), beäugten uns misstrauisch und zuckten gleichgültig mit ihren winzigen, trompetenförmigen Öhrchen. Ein sehr schönes Erlebnis („unverg…“) mit einem optimalen Betreuungsverhältnis von 4 Guides zu 4 Touristen. |
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Die Himbas besuchen
Danach statteten wir einem Himba-Dorf einen Besuch ab und staunten über die exotischen, mit ziegelroter Paste bestrichenen Frauen und Mädchen. Wir konnten in ent-spannter Atmosphäre Kontakt aufnehmen, fotografieren, feilgebotenen Schmuck erste-hen und erfuhren viel Interessantes. Ich bin beeindruckt, wie dieser Stamm trotz Tuchfühlung mit der weißen Zivilisation an seiner ärmlichen, traditionellen Lebensweise festhält und voll Stolz die eigene Kultur präsentiert. Der Vorteil des tierreichen Etosha Nationalparks ist es, dass nicht der Mensch zum Tier, sondern das Tier zum Mensch kommt. Wir bezogen ein sehr angenehmes Quartier und konnten erleben, wie rechtzeitig zum Sundowner Zebras und Elefanten beim beleuchteten Wasserloch Spalier standen, um sich vor der rot untergehenden Sonne ablichten zu lassen. In der Nacht kamen Nashörner und wetteiferten mit den Elefanten um den besten Platz am Pool. Besonders beeindruckend fanden wir weiters die riesigen Herden an Zebras, Gnus und Springböcken, die zu Hunderten und Tausenden das baumlose Grasland bevölkern. |
Elefanten im Fluss
Nach Etosha bogen wir östlich Osten in den Caprivi ab. Nachdem wir den Kontrollposten zur Provinz Kvango passiert hatten, wähnten wir uns in einem anderen Staat. Plötzlich befanden wir uns mitten im „schwarzen“ Namibia. Runde Strohhütten säumten die Straße, frequentiert von unzähligen Fußgänger/innen, die ihre Wasserfässer oder Brennholzbündel auf dem Kopf balancierten. Den asphaltierten Caprivi Highway könnte man schnurstracks mit 120 km/h abspulen, die Strecke ist öd und monoton, oder man nimmt sich wie wir vier Tage Zeit, um die kleinen Nationalparks an der Strecke aufzusuchen. Nichts Spektakuläres, nichts „Unvergessliches“, aber viel Idylle, Ruhe und Muße zum Lesen, Träumen und Sonnenuntergangschauen auf der Terrasse direkt am Okavango oder Kwango.Am Ende des Caprivistreifens verließen wir Namibia und erreichten Kasane in Botswana. Diese Stadt ist Ausgangspunkt für Erkundungen des Chobe Nationalparks, der die weltweit größte Elefantenpopulation aufweist. Wir entschieden uns für eine Bootsfahrt auf dem Chobe und trafen auf eine reichhaltige Vogelwelt, große Elefanten- und Büffelherden, mächtige Nilkrokodile und Flusspferde. Mehrere Elefanten machten sich bereit, den Chobe zu durchschwimmen, immer ein Dickhäuter hinter dem anderen, vorne und hinten die Bullen und Kühe und in der Mitte die Kleinen, die sich mit ihren Rüsselchen an den Schwanz der Mütter klammerten – ein Bild für Götter! |
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Um von Kasane nach Livingstone (Sambia) zu gelangen, mussten wir mit dem Boot bei Kazangula den Sambesi überqueren. Nichts deutete äußerlich darauf hin, aber wir tangierten einen geografisch hochinteressanten Punkt, nämlich das einzige Vierländereck der Erde. Hier stoßen Namibia, Botswana, Sambia und Simbabwe zusammen. Den würdigen Abschluss unserer Reise begingen wir in Livingstone, einer Welthauptstadt des Freizeitvergnügens und „adventure-thrills“. Wir leisteten uns den teuren Spaß eines Helikopterflugs über die Victoriafälle – sehr spektakulär. Die gigantische Wucht des Wassers und die Nässe des Sprühnebels erfuhren wir hautnah bei der Erkundung zu Fuß. Die Fälle teilen sich Sambia und Zimbabwe. Will man beides sehen, überschreite man problemlos die Grenze über die legendäre Sambesi Brücke (Bungee Jumper schauen inklusive), muss allerdings bei den Kosten für die Visa tief in die Tasche greifen. Am Nachmittag buchten wir einen „walk“ mit Löwen und empfanden es sehr beglückend – obwohl wahrscheinlich nicht sehr artgerecht – auf Tuchfühlung oder besser gesagt Fellfühlung mit zwei 11 Monate alten Löwenweibchen zu gehen. Resümee unserer Reiseberichte Namibia: Es war eine sehr erlebnisreiche, abwechslungsreiche und intensive Reise, ein muss für Naturliebhaber und vergleichsweise „easy going“ für Individualreisende. |
Und weitere Reiseberichte Namibia und Botswana folgen...
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